Projekt Verfahren
Bei Boer Spielgeräte wird eine strukturierte Methode angewendet bei dem Entwurf ihrer Projekte. Dies geschieht in Sieben Schritten:
1) Die Inventur
Am Anfang jedes Projekts werden die Wünsche und Ansprüche des Kunden besprochen. Danach wird der Standort besucht, wo Fotos gemacht werden vom Spielplatz und der Umgebung. In diesem Prozess werden auch Faktoren wie Verkehrs Strömungen und Routen beachtet. Letztlich werden auch die Ideen und Meinungen von den Bewohnern und Kindern angehört und beachtet. Diese Information sowie die Digitalen Karten der Gemeinde ermöglichen uns das Projekt zu starten!
Diese Fase ist auch der Moment worin wir input sammeln von Kindern und Bewohnern. Dies machen wir durch Anteilnahme an Sessions zu ermöglichen. Es handelt sich hier im besonderem um Anteilnahme von Kindern und Bewohnern.
Kinder Anteilnahme
Um ein gutes Zugehörigkeitsgefühl von Bewohnern zu vergewissern, sind wir dafür die Kinder selbst mitdenken zu lassen über die Einrichtung ihres Spielplatzes. Eine gute Art ist mit den Kindern einen Guckkasten zu basteln, worin sie einen Spielplatz nach ihren Wünschen bauen können. Wir sorgen dafür dass den Kindern die Bedingungen bekannt sind, weil es natürlich nicht logisch wäre riesige Rutschen zu bauen wenn es sich um einen kleinen Platz handelt! Da dieser Bestellprozess viel Planung und Organisation braucht, wird oft wird zusammen gearbeitet mit einem Gemeindehaus oder einer Schule.
Bei den jüngeren Kindern inventarisieren wir mit Hilfe von Spielanleitungen und Spielgeräten was Ihnen gefällt. Die Kinder kleben Gelbe Sticker auf die Geräte die ihnen gefallen, oder Rote Sticker auf die Geräte die Ihnen nicht gefallen.
Auch geben wir den Kindern Ausmahlbilder die Sie nach dem Mahlen zu einem Placemet laminieren und mitnehmen nach Hause. Wichtig ist das die Kinder einen netten Mittag haben wo ihnen auf ungezwungener Art ermöglicht wird an zu geben was sie erwarten auf ihrem Spielplatz. Boer begleitet diesen Mittag umsonst und sorgt für die benötigten Materialien sowie Bleistifte, Guckkasten, Sticker etc.
Anteilnahme der Bewohner
Wichtig ist auch die Meinung der Bewohner. Ein Spielplatz der nicht unterstützt wird von der Nachbarschaft führt oft zu Beschwerden und Irritationen, obwohl ein Spielplatz gerade eine soziale Funktion haben sollte. Deshalb gibt es die Möglichkeit sich mit den Bewohnern zusammen zu setzen um Wünsche und Ansprüche durch zu sprechen. Bei einem solchen Treffen werden auch de Boer und die abgeordneten der Gemeinde dabei sein. Aus Erfahrung wissen wir das ein Treffen pro Spielplatz genügt, sowohl für Kinder als auch für Bewohner.
2) VorsatzAuf Grund von den versammelten Informationen wird ein Sketch und ein Struktur Plan ausgearbeitet und umgesetzt in einen digitalen Grundriss mit Spielgeräten und Infrastruktur. In diesem Prozess arbeiten wir mit einer bestimmten Struktur:
a) Mit der jeweiligen Umgebung und Infrastruktur werden Blickachsen und Brennpunkte bestimmt. Die Blickachsen zeigen an wie die Fläche gesehen wird. Der Startpunkt ist der Aufschluss punkt des Spielplatzes. Brennpunkte sind die Stellen wo die Blickachsen sich kreuzen und wo im Entwurf ein ‘Eyecatcher’ aufgenommen wird. b) Als nächstes wird der Platz in Zonen verteilt nach Alters- und Zielgruppe und letztendlich in verschiedene Spielarten.
c) Mit Hilfe einer logischen Spielroute bringen wir Bewegung und Dynamik auf die Spielfläche, aber wir verhindern auch dass Junge Kinder umgelaufen werden oder dass verschieden Spielgeräte in einen Konflikt geraten. Ein Kind das von einer Rutsche runterrutscht sollte nicht von einer Schaukel getroffen werden.
d) Zum Schluss wird mit Kreativität und Fantasie ein Entwurf gemacht für den Spielplatz. In dem Grundriss der Ebene werden die verschiedene Spielgeräte eingeteilt und die Infrastruktur angebracht. Dass Resultat ist ein Blueprint vom Spielplatz.
e) Um einen guten Eindruck zu geben vom Spielplatz bieten wir eine dreidimensionale Impression. Diese Zeichnung ist äußerst geeignet für Kommunikation mit Gemeinde, Bewohner, Sponsoren, Fundraising oder Politiker. Aber natürlich auch für Kinder um Ihnen den neuen Platz zu zeigen!
3) Budgetierung
Die Erste Berechnung des Budgets findet statt auf Basis von Gerüsten und Infrastruktur, Fall -Boden und alles was ein Spielplatz braucht. Bei einer Festen Summe kann durch unsere Modulare Produktserien ein passender Entwurf herstellt werden.
4) Besprechung
Der Sketch wird besprochen um zu Verbesserpunkten und Anpassungen zu gelangen. Zusammen mit dem Kunden wird auf diese Art ein definitiver Entwurf zusammen gestellt.
5) Definitiver Entwurf
Wenn alle Partien übereinstimmen wird ein Definitiver Entwurf hergestellt. Alle Anpassungen werden durchgeführt und der neue Platz wird in 2D und 3D visualisiert. So ist der Platz nicht länger ein Gesprächsthema, sondern ein lebendiger Ort! Die visuelle Präsentation ist gut einsetzbar für Zwecke wie Fundraising.
6) Voranschlag
Von dem definitiven Entwurf wird ein Voranschlag gemacht. Der Entwurf, zusammen mit einer Übersicht der Kosten werden präsentiert in einer handlichen Offerte mit verschieden Zeichnungen und Fotos.
7) Präsentation
Die Entwurfsfase wird abgeschlossen mit einer Präsentation des definitiven Entwurfs. Dies kann stattfinden in einer kleinen Gesellschaft, aber natürlich auch gerne in der Präsenz von Kindern und Bewohner der Gegend.